Schulkonzept

Was unsere Schule prägt

Überfachliches Schulcurriculum

Rhythmisierung des Vormittags (Vgl. Leitbild III)

Der Unterricht findet in zwei Unterrichtsblöcken statt. Zwei Bewegungspausen und eine Frühstückspause unterstützen die Forderung nach Rhythmisierung des Schulvormittages.

Block 1                                                        7.45 Uhr- 10.05 Uhr

Gemeinsame Vesperpause im Klassenzimmer (10 Minuten)

Erste Aktivpause (15 Minuten)                      10.15 Uhr -10.30 Uhr

Block 2                                                        10.30 Uhr – 12.55 Uhr

Zweite Aktivpause (10 Minuten) nach Bedarf im ersten oder zweiten Block

 

Bewegte Schule (Vgl. Leitbild III)

Der Schulvormittag wird nach den Bedürfnissen der Kinder gestaltet. Der Unterricht wird durch kleine Bewegungsspiele oder Stilleübungen und wechselnde Unterrichtsformen aufgelockert.

Für die Aktivpausen stehen den Kindern verschiedene Bewegungsanreize wie Bewegungsparcours, Reifenburg, Fußballtore, Kleinsport- und Spielgeräte, aufgemalte Hüpfspiele, Basketballkorb aber auch Ruhezonen zur Verfügung. Ein Teil des Schulhofes ist überdacht, so dass die Kinder auch bei Regen ins Freie können.

Jedes Kind hat wöchentlich drei BSS-Stunden. In der dritten Klasse haben die Kinder vierzehn Wochen lang zwei Stunden Schwimmen innerhalb des dreistündigen BSS-Unterrichts.

Jährlich führen wir Bundesjugendspiele (Leichtathletik) mit allen Klassen und die Radfahrprüfung mit der vierten Klasse durch.

 

Verlässliche Grundschule (Vgl. Leitbild VI)

Kernzeitbetreuung findet vor und nach dem Unterricht statt.

Vor dem Unterricht:         7.00 – 8.30 Uhr je nach Bedarf (Mo – Fr)

Nach dem Unterricht:      12.05 Uhr – 16.00 Uhr je nach Bedarf (Mo – Fr)

(Verschiedene Modelle siehe Kapitel Kernzeit)

 

Zusammenarbeit mit Eltern (Vgl. Leitbild VI)

Eltern sind wichtige Partner der Lehrkräfte,  sie werden vertrauensvoll in den Lernprozess miteinbezogen und bringen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen mit ein. Wir freuen uns über Elternhilfe bei außerschulischen Veranstaltungen,  bei Projekten und Festen und schätzen sie auch als Experten im Unterricht. Als Lehrbeauftragte leiten Eltern unsere Theater-AG und Bastel-AG.

In themenbezogenen Elternabenden werden bestimmte Elterngruppen über spezielle Themen informiert (Elternabend für Kindergarteneltern, Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler, Informationsabend über weiterführende Schulen).

Ein Förderverein unterstützt unsere Arbeit.

 

Kooperationen (Vgl. Leitbild VII)

Im Laufe der Zeit haben sich sehr sinnvolle Kooperationen mit den verschiedensten Vereinen und Institutionen herausgebildet und bewährt:

Unsere Kooperationspartner:

  • Kindertagesstätte Hofstatt (siehe 4.7)
  • weiterführenden Schulen
    1x pro Jahr Kooperationstreffen der Schulleitungen, die zum Sprengel
    Neckartenzlingen gehören
    1x pro Jahr Kooperationstreffen der Klassenlehrerinnen 3/4 mit Klassenlehrer/Innen von 5/6 des Schulzentrums Neckartenzlingen
    Besuch der Informationsveranstaltung zu den weiterführenden Schulen
  • Sportverein Spvgg Germania Schlaitdorf
    Spiel- und Spaß-AG (1 Stunde wöchentlich)
  • Musikschule Neckartailfingen
    Die GS Schlaitdorf stellt für den Unterricht der Musikschule Räumlichkeiten zur Verfügung, auch für kleinere Konzerte der Schüler.
    Bei Bedarf unterstützt uns die Musikschule mit musikalischen Beiträgen bei Schulfeiern.
  • Akkordeonclub HC Edelweiß
    Als Lehrbeauftragte leitet der Übungsleiter Herr Reusch unsere Melodica-AG.
  • Evangelische Kirche St. Wendelin
    Kinderfrühstück 1x im Monat im Gemeindehaus
    Schulanfangsgottesdienst gestaltet von den Religionslehrern
  • Posaunenchor
    Unser Schulchor und der Posaunenchor treffen sich jedes Jahr zum „Weihnachtsliedersingen“ auf dem Schulhof. Für die Bewirtung sorgt unser Elternbeirat.
  • Elterninitiative: Schlaitdorfer Filmnachmittage
    Das Filmteam zeigt jeden Monat 1x am Samstagnachmittag in der Aula einen Kinderspielfilm. Wie im Kino gibt es in der Pause Popcorn und ein Getränk. Unkostenbeitrag: 1,50 Euro
  • Gemeinde
    Beteiligung am Dorffest und dem Weihnachtsmarkt,
    Projekt in Klasse 3: Apfelernte auf der Streuobstwiese der Gemeinde
  • Nachbarschulen
    Bei Bedarf gemeinsame schulinterne Fortbildungen mit der GS Altenriet

 

Leistungsmessung / Schülerbeurteilung

Jedes Kind möchte etwas lernen und Leistung erbringen, die Schule ihrerseits muss Leistung einfordern und bewerten. Leistungsmessung gibt Kindern und Eltern Hinweise auf den individuellen Leistungsstand. Sie muss vergleichbar und transparent sein.

Kriterien und Formen für die Leistungsmessung wurden gemeinsam erarbeitet und in der GLK beschlossen ebenso ein gemeinsamer Bewertungsschlüssel. Außer schriftlichen und mündlichen Lernzielkontrollen werden Projekte, Dokumentationen und Präsentationen zur Leistungsbewertung herangezogen.

Der Schulbericht in der Mitte der Klasse 2 wird durch ein Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräch ersetzt.

 

Lehrerfortbildung und innerschulische Kommunikation (Vgl. Leitbild VIII)

Um auf dem aktuellen Stand der pädagogischen Diskussion und der fachdidaktischen Entwicklung zu bleiben und um die Erhaltung der Unterrichtsqualität zu sichern, ist die regelmäßige Fortbildung aller Lehrkräfte unverzichtbarer Bestandteil der beruflichen Tätigkeit.

Schulinterne Lehrerfortbildungen zu pädagogischen und didaktischen Themen werden je nach Bedarf beantragt und von allen Lehrkräften unserer Schule besucht.

Wir unterstützen und beraten uns gegenseitig.

Ein Zeitfenster für Kooperation ist eingerichtet.

 

Fördermaßnahmen

Kinder in ihren unterschiedlichen Begabungen erkennen (Vgl. Leitbild III,VI)

Jedes Kind ist eine Persönlichkeit mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen. Schwächen werden erkannt und Fördermaßnahmen eingeleitet, aber auch lernstarke Schüler werden gefördert.

Wir bieten zur Stärkung und Förderung unserer Kinder an:

  • Förderunterricht in Deutsch und Mathematik (wenn möglich)
  • Innere Differenzierung im Unterricht
  • Förderpläne
  • Jährliche Durchführung standardisierter Tests (Hamburger Schreibprobe, Schulleitfaden Mathematik)
  • Intensive Zusammenarbeit mit Eltern und Fachleuten (wenn nötig)
  • Kooperation mit dem Kindergarten und Förderschulen

 

Schulalltag (Vgl. Leitbild III, IV, V)

An unserer Schule wollen wir die Neugier und den Forscherdrang unserer Schülerinnen und Schüler durch handlungsorientierte und anregende Unterrichtsgestaltung stärken. Die Selbsttätigkeit und das ganzheitliche Lernen sowie Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft werden durch vielfältige Lernangebote und unterschiedliche Lehr-, Lern- und Arbeitsformen gefördert, wie z.B. Freiarbeit, Lernen an Stationen, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Kooperatives Lernen, Wochenplanarbeit, Referate, Präsentationen.

An Projekttagen, die mindestens einmal im Schuljahr stattfinden, wird sowohl jahrgangsübergreifend als auch klassenintern gearbeitet.

Großer Wert wird auf ansprechende Gestaltung der Lernumgebung gelegt.

 

Erziehung zu demokratischem und tolerantem Verhalten (Vgl. Leitbild I, II)

Wir erarbeiten nach dem Programm „Fit und stark“ mit allen Schülern einen Verhaltenskodex. Wir beachten die Regeln unserer Schulordnung und der jeweiligen Klassenordnung.

Jedes Kind erhält die Schulordnung zur Einschulung. Sie wird regelmäßig mit den Kindern besprochen.

Durch die vereinbarten Regeln soll unser Miteinander im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und im Schulgebäude verbessert werden.

 

Theater- und Chorarbeit (Vgl. Leitbild VII)

In jedem Jahr haben die Schüler/innen unserer Schule die Möglichkeit in der Theater-AG mitzuarbeiten. Einen Schulchor können wir derzeit nicht anbieten, die Kinder üben aber projektartig Lieder ein, die dann präsentiert werden. Im Laufe des Schuljahres gibt es mehrere Aufführungen entweder schulintern oder vor einem größeren Publikum (Einschulungsfeier, Weihnachten, Schulfeste, Schuljahresabschlussfeier)

 

Regelmäßige Aktivitäten (Vgl. Leitbild IV, VII)

Wie  die Chor- und Theaterarbeit stärken auch gemeinsame Aktivitäten das Gemeinschaftsgefühl und das positive Lern- und Sozialklima.

In unserer Schule feiern wir jedes Jahr ein Schulfest und in jedem Schuljahr finden Projekttage statt.

Weitere regelmäßige Aktivitäten sind: gemeinsame Schulgottesdienste, Lerngänge und Ausflüge, Bundesjugendspiele, Theaterbesuche, gemeinsame Weihnachtsfeier, Faschingsfeier, Schuljahresabschlussfeier, Schul- und Klassenfeste.

 

Förderung von Methodenkompetenz (Vgl. Leitbild IV)

Klassenaufbauend werden in jedem Schulhalbjahr an einem „Methodentag“ Unterrichtsbausteine aus dem Methodentrainingsprogramm „Lernen lernen – Lernen lehren“ behandelt. Diese Methodentage werden am Schuljahresanfang festgelegt.

 

Fachbezogenes Schulcurriculum

Deutsch

Leseförderung und Sprachkompetenz (Vgl. Leitbild IV)

Freude am Buch und am Lesen zu wecken sehen wir als eine sehr wichtige Aufgabe im Deutschunterricht.

Wir bieten an: verlässliche Lese-/Vorlesezeiten, Lesepaten, Autorenlesungen, Teilnahme am Fredericktag, Lesenacht, Leseecken, Klassenbüchereien, Klassenlektüren, Buchpräsentationen, kreatives Schreiben, freies Sprechen, Theaterbesuche, Lesetagebuch, Lesehefte.

Wir besitzen eine Schülerbücherei mit wachsendem Bestand. Zurzeit können unsere Schüler aus circa 1.000 Titeln auswählen.

 

Theater erleben und spielen (Vgl. Leitbild IV, VII)

Theater-AG

Einstudieren von Theaterstücken für Schul- und Klassenfeste klassenintern

Theaterbesuche in Naturtheatern (Grötzingen oder Stetten)

Theaterbesuche in Stuttgart

Aufführungen von Theateragenturen an der Schule

 

Sachunterricht

Der Sachunterricht ist unser zentrales Fach für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten. Wenn es möglich ist, arbeiten wir thematisch fächerübergreifend.

 

Erkundung des heimatlichen Erfahrungs- und Lebensraumes (Vgl. Leitbild IV)

a) Den Nahraum erkunden:

– Pflanzen: Wald, Wiese, Garten

– Tiere: Haustiere, Tiere auf dem Bauernhof, Tiere im/am Wasser, Waldtiere

b) Lerngänge, Ausflüge in die nähere Umgebung:

z.B. Schönbuch (Sulzeiche), Schaichtal, Aileswasensee, Uhlbergturm, Holzmaden (Museum und Steinbruch), Burgen in der Umgebung, Stuttgart…

c) Aufsuchen außerschulischer Lernorte:

Feuerwehr, Rathaus, Bauernhof, Museen (z.B. Freilichtmuseum Beuren, Stuttgarter Museen), Betriebsführungen (Kläranlage, Wasserturm, Zeitung), Wilhelma, Staatsgalerie, Flughafen…

 

Gesundheitserziehung und Suchtprophylaxe (Vgl. Leitbild III)

Die Gesundheitserziehung unserer Schüler/innen ist uns sehr wichtig.

Das Thema „Gesunde Ernährung“ wird ausführlich behandelt.

Fachleute wie eine Ernährungsberaterin oder eine Expertin für Zahnprophylaxe werden in den Unterricht eingeladen.

In der dritten Klasse findet ein Erste-Hilfe-Kurs statt.

 

Umwelterziehung (Vgl. Leitbild II)

Naturschutz fängt im Schulgelände an – wir trennen Müll. Wir gehen sorgsam mit Papier um. Auf dem Schuldach ist eine Photovoltaikanlage installiert und unsere Schüler/innen können ablesen, wie viel Strom produziert wird.